LABOR PHOENIX beim Tag des offenen Denkmals 2016

"Gemeinsam Denkmale erhalten" lautete das Motto des diesjährigen Denkmaltages am 11. September

SCHAMP & SCHMALÖER waren mit ihrem eigenen Büro im LABOR PHOENIX vertreten.
Susanne Schamp führte die Besucher durch das 1958 erbaute Denkmal und erläuterte die Sanierungsmaßnahmen. Dabei bekam sie unerwartete Unterstützung von zwei Zeitzeugen, die als ehemalige Mitarbeiter von Hoesch den Urzustand des Gebäudes kannten. Die beiden Herren erzählten von Ihrem damaligen Arbeitsplatz und zeigten spannende Fotos aus dieser Zeit.


02 presse tag des offenen denkmals 2016 labor phoenix schamp schmaloeer

03 presse tag des offenen denkmals 2016 labor phoenix schamp schmaloeer

01 presse tag des offenen denkmals 2016 labor phoenix schamp schmaloeer

00 labor phoenix denkmalschutz schamp schmaloeer dortmund

Foto: Angela Raab

Das Gebäude wurde 1958 errichtet, um Werk-und Rohstoffe zu untersuchen. Gemeinsam mit seinem baugleichen Zwilling bildeten die Baukörper das Eingangsportal des Werksgeländes der Dortmund-Hörder- Hüttenunion. Es handelt sich um repräsentative Architektur, in denen Kaue und Labor untergebracht waren.

Mit ihrer schweren aber dennoch zeitgemäßen Formensprache aus Klinker, Betonlisenen und Flugdach in strenger Symmetrie komponiert waren sie in der Dortmunder Architekturlandschaft in bester Gesellschaft. Auch das vier Jahre zuvor fertiggestellte Stadthaus von Dietrich Gerlach und das dem Stadthaus gegenüberliegende VEWGebäude von Baurat Wragge (heute DEW), spielen mit dieser Kombination aus Material und Form.Die wenigen starken Elemente verleihen dem Gebäude an der Konrad-Adenauer-Allee eine Kraft, die auch heute zu spüren ist und an die historische Vergangenheit erinnert.

Die 2007–2008 durchgeführten Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen wurden mit der Denkmalbehörde der Stadt Dortmund abgestimmt. Unter Beibehalt vieler historischer Details und Materialien und durch Hinzufügung von neuen Gestaltungselementen wie Licht, Farbe und individuell entworfenen Möbeln ist ein Bau entstanden, dessen Besonderheit in der Verbindung zweier Epochen und deren Nutzungen liegt.

Die Marke „LABOR PHOENIX“ ist ebenfalls ungewöhnlich: auf dem Gelände von PHOENIX West, wo sich Firmen aus dem Gebiet der Mikround Nanotechnologie ansiedeln, haben in diesem Gebäude Freiberufler ihren Standort gefunden. Die Initiatoren dieses Projekts, die Architekten und Stadtplaner Susanne Schamp und Richard Schmalöer, arbeiten selbst im LABOR PHOENIX.

Mehr zum LABOR PHOENIX

 
 
 
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok