Nachlese: 25 Jahre SCHAMP & SCHMALÖER

Vor 25 Jahren haben sie ihr Büro gegründet, seit 35 Jahren arbeiten sie zusammen – die Krefelderin Susanne Schamp und ihr Dortmunder Büropartner Richard Schmalöer. Am Freitag, den 22.09.2017, wurde dieses Jubiläum mit einem ganztägigen Fest im Seepavillon im Westfalenpark begangen. Dazu hatten sich die Architekten und Stadtplaner einige interessante Programmpunkte einfallen lassen, die ihr Schaffen insbesondere im Raum Dortmund dokumentierten. Das übliche Partymobiliar fand sich im wunderschönen Seepavillon nicht. Die Architekten hatten es sich nicht nehmen lassen, sämtliche Einbauten selbst zu entwerfen und für den Tag bauen zu lassen. Dazu gehörte eine 14 Meter lange Tafel aus Lärchenholz über der hölzerne Rahmen mit Skizzen aus der 25-jährigen Bürogeschichte und der davor gemeinsam in Dortmund, Mailand und Barcelona absolvierten Studienzeit hingen. Die Skizzen dokumentieren die auch für Büropartnerschaften ungewöhnliche Arbeitsweise der beiden Planer. Am liebsten sitzen sie gemeinsam vor einer Skizzenrolle und fügen jeder mit einem Stift in der Hand ihre Ideen zu den bereits vorhandenen hinzu, so dass sich eine collageartige Sichtweise auf die ersten Projektideen ergibt. Susanne Schamp und Richard Schmalöer sind der Meinung, dass diese gleichzeitige Beleuchtung einer Aufgabenstellung aus zwei Blickwinkeln schnell und auf direktem Weg zu einem umfassenden Bild führt.

Modelle einiger ausgewählter Projekte befanden sich auf schlanken Sockeln mit Plexiglashauben. Die abstrahierten Volumenstudien in Kupfer, schwarzem Stahl und sandgestrahltem Aluminium nahmen die Materialität des Modells der Diplomarbeit der beiden Architekten auf, mit der sie 1992 bereits eine Utopie für Hörde inklusive eines 25 ha großen Sees erdacht hatten.

Die fertigen Projekte von Susanne Schamp und Richard Schmalöer und ihrem rund 30-köpfigem Team waren in einem großen von der Decke abgehängten Medienkubus zu sehen, der von unten betretbar war. Im Inneren des auf drei Seiten mit Leinen bespannten Projektionselementes liefen Bilder, die zum einen das Büroleben dokumentierten, zum anderen Baustellen und abgeschlossene Bauvorhaben, auf der dritten Seite aber die Inspirationsquellen der Architekten zeigten.

Viele der über 300 Besucher, die im Laufe des Tages anwesend waren und auch von dem Nachmittagsprogramm mit Turmbesteigung, Seilbahnfahrt oder Architekturexkursionen Gebrauch gemacht hatten, waren beeindruckt von dem Stadtplan Dortmunds, in dem mit über 180 Nägeln die Standorte gekennzeichnet waren, an denen Susanne Schamp und Richard Schmalöer als Architekten gearbeitet haben. Von der Dachgaube bis zur Sparkassenakademie NRW war alles dabei und mit Hilfe von Visitenkarten am Rand des Schwarzplans beschrieben.

Der ehemalige Stadtbaurat und Motor des Baukunstarchiv NRW im ehemaligen Ostwallmuseum, Klaus Fehlemann, der sich für den Spendenaufruf zugunsten des Archivs bedankte, war denn auch voll des Lobes für den Einsatz des Teams für seine Stadt. Kaum ein anderes Planungsbüro hat sich nicht nur durch die gebauten Projekte sondern auch durch das gesellschaftliche und kulturelle Engagement innerhalb ihrer Zunft so hervorgetan wie Susanne Schamp und Richard Schmalöer.

 

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